Die Aminwäsche ist ein chemischer Prozess, der sich für Standorte mit einer Wärmequelle und hohem Produktgasbedarf eignet, an denen das Gas von der Gasaufbereitungsanlage mit niedrigem Druck zur Einspeisestation transportiert werden muss. Auch für Standorte, an denen ein höherer Druck erforderlich ist, kann der Druck problemlos erhöht werden.
Nach der Vorbehandlung strömt das Rohgas durch eine Füllkörperkolonne, in der eine Aminlösung, die Kohlendioxid absorbiert, entgegen der Strömungsrichtung des Gases von oben nach unten tropft. Anschließend wird am oberen Ende der Kolonne Biomethan mit einer Reinheit von bis zu 99,9 % entnommen. Die verbrauchte Aminwäschelösung wird zur Wiederverwendung im Prozess regeneriert.
Dieses Verfahren ist sehr robust im Umgang mit Verunreinigungen im Biogasstrom und zeichnet sich wie die Membrantechnologie durch eine hohe Anlagenverfügbarkeit aus.
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