Beschreibung
Aufgrund der geforderten Hochtemperaturverbrennung arbeiten Sonderabfallverbrennungsanlagen überwiegend mit Drehrohröfen als Verbrennungssystem. Diese Drehrohre haben eine Länge von bis zu 15 Metern, einen Außendurchmesser von bis zu 5,5 Metern und sind mit ihrer feuerfesten Auskleidung speziell für hohe Temperaturen konstruiert. Die dem Drehrohr nachgeschaltete Nachbrennkammer übernimmt die Aufgabe, die Abgase des Drehrohrofens völlig auszubrennen (Restorganika, mitgerissene Feststoffpartikel, CO-Strähnen) und die gesetzlich geforderten zwei Sekunden Verweilzeit bei 1.100 °C sicherzustellen. Feste Abfälle werden vorne in das Drehrohr aufgegeben, Flüssigabfälle und gasförmige Abfälle können in das Drehrohr oder am Beginn der Nachbrennkammer eingebracht werden. In allen Fällen wird ein vollständiger Ausbrand sichergestellt.
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